Die Swiss Building Components AG hat zusammen mit ihrem Wirtschaftspartner und den beiden Instituten ETH und EMPA ein Forschungsprojekt lanciert. Zudem bekommt die Forschungsgruppe Unterstützung von den beiden prestigeträchtigsten japanischen Hochschulen von Tokyo und Kyoto. Dieses innovative Projekt ist von der KTI (Förderagentur für Innovation des Bundes) für gut befunden worden und wird bis Ende 2010 von den erwähnten Instituten und dem KTI begleitet und gefördert. Das KTI fördert seit über 60 Jahren den Wissens- und Technologietransfer zwischen Unternehmen und Hochschulen. Durch diesen Vorsprung an Know-how und dessen Absicherung können auch die lokalen Unternehmen profitieren, indem sich das unternehmerische Risiko auf ein absolutes Minimum reduziert und der Know-how Vorsprung gegenüber der örtlichen Konkurrenz anwächst.
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SWISS BUILDING COMPONENTS AG
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KTI Studie
F&E-Förderung
Mehr Innovation aus der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ist das Ziel der KTI, der Förderagentur für Innovation. Sie finanziert pro Jahr mehrere Hundert Projekte in anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung (F&E), die Unternehmen zusammen mit Hochschulen durchführen. Die Wirtschaft – vor allem kleine und mittelgrosse Unternehmen – wird so animiert, für ihre Innovationen vermehrt F&E-Ressourcen der Hochschulen zu nutzen. Die KTI hilft Wissenschaftlern an den Hochschulen, aus ihren Forschungsresultaten zusammen mit Unternehmen wettbewerbsfähige Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.
Das Projekt verfolgt die Verbesserung und Realisierung zukunftsfähiger Gebäudehüllen in Holzbauweise in bauphysikalisch problematischen Klimazonen in Japan. Die dort dominierende traditionelle Holzbauweise und das Nutzerverhalten werden den Anforderungen an Energieeffizienz, Gesundheit und Komfort nicht mehr gerecht. Neue, in der Schweiz bereits bewährte Holzbauelemente in Kombination mit neuen innovativen nachwachsenden Baustoffen zur Isolation und Feuchtepufferung könnten diesen Bedarf befriedigen und zudem bestehende und neue Märkte ausbauen helfen. Dazu ist eine Anpassung an die jeweiligen Klimazonen und das japanische Nutzerverhalten zwingend. Diese Erkenntnisse an eine sehr anspruchsvolle Gebäudehülle als Gesamtsystem liegen bisher nicht vor und können nur in der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Forschung gewonnen werden.
Materialtest
Als akkreditierte Prüfstelle (EN ISO 17025) führt die EMPA bauphysikalische Untersuchungen und Prüfungen an Baustoffen und Bauteilen durch.
Schwerpunkte sind dabei:
1. Wärmedämmmaterialien, Dampfbremsen-/sperren, mineralische Baustoffe: Wärmedurchlasswiderstand und Wärmeleitfähigkeit, Wasseraufnahme, Wasserdampfdurchlässigkeit und -sorptionsverhalten, Masse und Rohdichte, mechanische Eigenschaften. Prüfung und Überwachung des deklarierten Nennwerts der Wärmeleitfähigkeit und weiterer Anforderungen gemäss Vornorm SIA 279.
2. Bauphysikalische Modellierungen, Simulationen und Messungen im Zusammenhang mit komplexen Bauprojekten, auch vor Ort.
3. Wissensvermittlung